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21. Mai 2017: Perfektes Frühsommersegeln mit Anna

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Heute hatten wir einen genialen Tag. Kurz nach 12 trafen Anna und Micha am Boot ein. Von Peter erhielten wir die neue Parkkarte mit einem blöden Spruch überreicht, im Hafen erwartete uns Sonne.
Schnell hatten wir den Dino klar und schipperten raus auf den See. Schon in der Hafeneinfahrt konnte Michael das Gross setzen, während Anna das Boot steuerte. Die Fock war schnell ausgerollt weil Anna schon alles parat gemacht hatte und schon wenige Meter vor dem Hafen zogen wir den Torqueedo hoch und fuhren nur mit Windkraft.
Zunächst ging es schön voran, doch bald stoppte der Wind und wir schaukelten in meterhohen Wellen. Unangenehm klatschten die Segel hin und her und wir drehten und hüpften auf der Stelle.
Doch irgendwann ging es dann weiter, der Dino nahm wieder etwas Fahrt auf, wir machten es uns zum Segeln bequem; plötzlich schwamm ein grünes Sitzpolster auf dem Wasser. Für ein KÜB hatte es zu wenig Wind, aber mit dem Torqueedo zogen wir das Schiff schnell rückwärts in Richtung Kissen und hatten es bald an Bord, obwohl die Wellen es immer vom Boot wegschwappen wollten.

Bald nahm der Wind zu und wir fuhren konstant über 5.5 Knoten, oft auch schneller. Stabile 3-4 Beaufort aus Nordost, später aus Nord. Genau, wie die Wettervorhersage es vorhergesagt hatte.
Wir trimmten die Segel mit angezogenem Achterstag und strammen Unterliek auf Speed und freuten uns, wie stabil der Dino unter 20 Grad Krängung durch die Wellen pflügte.

Auf dem See segelten heute relativ viele Boote, sodass sich manches mal die Gelegenheit für ein Wettsegeln bot. Ob das andere Boot dies wollte, oder nicht.

Der grosse Zweimaster der unseren Weg kreuzte wollte verfolgt werden und das führte uns dann letztendlich „weit“ bis nach Österreich hinein. Aber vor der Hafeneinfahrt Altenrhein drehte der Zweimaster ab und machte sich fertig zum Einlaufen. Wir beschlossen zu wenden und Anna nahm Kurs auf Langenargen. Es wurde kühler im Wind, wir mussten eine Jacke anziehen, weil die Sonne durch Schönwetterwolken verdeckt war. Aber dieser Wind !!!!!  😛

Das Boot durchschnitt in voller Fahrt immer wieder die Wellen, so dass es backbord und steuerbord immer wieder spritze. Aber wir wurden selber nicht nasse, nur das Vorschiff bekam Spritzer ab.

Weit in Seemitte entschieden wir, wieder zurück in Richtung Schweiz zu segeln. Um nicht wirklich einen langweiligen Vorwindkurs segeln zu müssen, der gefühlt deutlich langsamer war, kreuzten wir halbwinds zurück, immer versuchend den Kurs und  vor allem auch die Geschwindigkeit zu optimieren.

Weil der Wind von Norden kam konnten wir vormwind mit fast 3 Knoten in den Hafen einlaufen. In unserer Boxengasse kurvte Anna noch schnell um ein grosses einparkendes Motorboot herrum und lenkte das Boot unter Vollbesegelung in die Box, als hätte Sie nie etwas anderes gemacht. Michael musste nur im letzten Moment die Fock aufrollen und das Gross herrunterlassen.

Weil wir das Gross nicht korrekt in die Nut im Baum eingefädelt hatten, nahmen wir es kurzerhand schnell raus und schoben es wieder korrekt hinein. Ein Aufwand von nicht mehr als 30 Sekunden.

Anschliessend hat Michael die Buglaterne wieder mit Silikon festgeklebt. Die Laterne hält in den Bohrungen im Deck gut mit dem Zapfen und dem Dübel, in welchen eine metrische Schraube sich festdreht, aber der Klebeeffekt mit Silikon unterstützt dies bestimmt auch gut und sorgt dafür, dass alles dicht ist.

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