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15. September 2014: gemütlich und plötzlich sportlich

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So etwas haben wir noch nicht erlebt:

Der Nachmittag mit Elke auf dem Boot begann sehr gemütlich. Bei herrlichem Spätsommerwetter und Temperaturen von ca. 20°C begann das Segeln sehr gemütlich. Bei ca. 1-2 Windstärken (stark schwankend) aber exakt aus West segelte der Dino gemütlich 2-3 Knoten, ganz kurz ging es aber auch einmal auf 4 Knoten hoch.
IMG_1656kleinNachdem Elke uns um einiges vom Ufer weggesteuert hatte, übten wir ein paar MalApfel-Nürsel über Board“- Manöver. Bei so wenig Wind war das aber ganz schön schwer. Anschliessend segelte Michael wieder so zurück in Richtung Hafen, das der Dino noch ausreichend Fahrt hatte, wir aber trotzdem wieder Richtung Staad kamen. Nach einer Stunde Unterichtsvorbereitung auf dem Laptop hatte Elke dann genug für die Schule getan, legte den Laptop beiseite und sich selber auf die Sitzbank für ein kleines Nickerchen.

Kaum lag sie, flatterte die Fock.
Abfallen, →  das Boot beschleunigte sanft aber unaufhaltsam.
Fock flattert → Abfallen → weiter Beschleunigen.
Fock flattert → Abfallen → weiter Beschleunigen.

2014-09-14So schnell wie der Wind von West auf Nord drehte und in seiner Stärke zunahm,  um so schneller wurde das Boot und um so mehr nahm die Krängung zu. Signifikante Windanzeichen am Himmel wie aufziehende Wolken oder sonstigen Unbill konnten wir aber nicht erkennen.

Nach wenigen Minuten rauschte der Dino mit vmax über den See, wir mussten das Segel strecken und auf Starkwind trimmen, damit die Krängung erträglich blieb. Allen Booten ringsherum ging es ähnlich. Viele Motorboote flüchteten schnell in den schützenden Hafen.

Nur uns stieg das   😛   ins Gesicht.

Die Wellen nahmen zu:   10 Minuten nach dem Nickerchen bei 0 m Welle hatten wir eine Wellenhöhe von 1 Meter und mehr, teilweise weisse Schaumkrönchen auf den Wellen.

Wir genossen den sicheren, stabilen Ritt über die Wellen. Mit 6 Knoten tauchte der Bug immer wieder ins tief ins Wasser und es spritze links und rechts, dass es eine Freude war. Über uns der blaue Himmel, von Norden die Bise und keine sonstigen Wolken in Sicht. Ein perfekter Abschluss eines wunderschönen Segelnachmittages.

Nach einem kurzen Ausflug ganz hinten in unsere Bucht bis zum Freibad kehrten wir um und segelten unter Segel in den Hafen zurück. Dort schob uns der Nordwind gemächlich zurück in die Boxengasse. Wir hatten das Gross noch oben und erst ganz in der Box drücke uns das Segel leicht an den Pfahl auf der Steuerbordseite.

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