Zum Inhalt springen

2018-10-27: Auswassern 2018

  • von
Der Wasserstand im See ist äusserst niedrig, der Abgang auf den Steg äusserst steil.

Heute geht die Saison 2018 zu Ende.

Um 11 Uhr hatten wir bei Andy in Staad unseren Termin am Kran.

Mit zwei Autos (Anna hat ja seit gestern auch den Führerschein) sind wir nach Staad gefahren, damit es einfacher ist, die (nassen) Sachen vom Boot zu verstauen.

es regnet…

Um kurz vor 10 erreichten wir den Hafen Hörnlibuck. Es regnete Bindfäden, so dass wir uns unsere regenfeste Kleidung angezogen haben.  Der Steg liegt bei diesem Wasserstand sehr tief, die „Treppe“ ist daher sehr steil und bei diesem Regen auch äusserst rutschig.

Dieses Mal haben wir das Grosssegel auf den Baum gelassen und den Baum mit dem Segel komplett geborgen. Etwas Fuckelei am Schäkel für den Baum (?), aber so war das Gross durch die Grosspersenning gut geschützt und wurde nicht nass. Anna und Lena haben es dann noch oben unter das Dach getragen, wo es Elke und Lena einfach aus dem Baum ziehen konnten und Trocken im Sharan verräumten. So machen wir es jetzt immer.

Vom Hörnlibuck bis nach Staad ist es etwas 1 km.

Schnell war auch der Motor montiert, die Fock geborgen, alle Fallen am Mast versorgt und die Festmacherleinen abgemacht.

betrug der Pegel heute

Um 10:40 machten Anna und Michael sich auf dem Weg in den anderen Hafen. Michi hatte von einer kleinen Grundberührung in der Hafenausfahrt gesprochen. Also haben wir den Torqueedo auf Volle Fahrt gestellt und sind durch. Anna konnte auch einige Striche im Seegrund erkennen, aber gespürt haben wir selber nichts.

Nach kurzer Fahrt erreichten wir den Hafen Staadt und machten unterhalb des Hafenkrans fest.

Anna und Lena haben dort dann das Boot ausgeräumt und alle Sachen in grosse Tüten gepackt. Michael hat den Mast weiter klar gemacht, den Singel-Strop vorbereitet und schon tauchte auch schon der gutgelaunte Andy auf.

Wir nahmen (mit unserem lila Seil) den Mast an den Takelkran, lösten das Bugstag, lockerten die Mastfussschraube. Der Trick zum Heben des Mastes ist, dass man ihn mit dem Kran nicht zu weit anhebt (weil er das Boot sonst an den Wanten mithebt, sondern möglichst entlastet. Dann lässt er sich relativ gut aus der Mastfusshalterung heben und kippt langsam nach hinten. Bald lag er auch schon auf den von Lena parat gestellten Sagex Blöcken und wir konnten ihn festbinden.

Das Herausheben des Bootes am Single-Strop war dann nur noch Formsache. Nach wenigen Minuten lag es auf dem unter den Hafenkran geschobenen Trailer. Gut konnten wir an den unteren 20 cm des Kiels unsere Grundberührung erkennen. Der Kiel war an dieser Stelle wie mit Sandpapier gereinigt und vollkommen ohne Algenbewuchs.

fertig gereinigt wartet der Dino auf den Rücktransport ins Winterlager

Andy übergab uns den Hochdruckreiniger und hob das Boot auch noch einmal an, damit wir es gut abspritzen und reinigen konnten. Auch von Oben haben wir das Boot einmal komplett mit dem Hochdruckreiniger gereinigt und abgespritzt. So ist es dann sauber und parat für das Einwassern im Frühjahr 2019. Und wir alle waren zünftig nass. Insbesondere die Jeans von Michael tropfte. Aber als Kapitän hat man ja immer noch eine trockene Ersatzhose dabei.

Weil es immer noch regnete kamen wir nach kurzer Diskussion mit Andy von unserer Idee ab, den Unterwasseranstrich heute schon zu machen. Das verschieben wir auf das nächste Frühjahr.

Ganz zum Schluss hat Michael noch die Batterie ausgebaut, eine letzte Kontrolle im Boot durchgeführt und das Boot verschlossen.

Als wir fertig waren  und die Autos bestiegen, war es 12 Uhr, was uns zu einem Besuch in der leckeren Dönerbude in Altenrhein brachte. Dort wärmten wir uns auf und stärkten uns bei leckerem Döner, Falaffel, Pommes und Pide.

Schreibe einen Kommentar