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2025-06-29 Hitzesegeln mit Mücken

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Diese und die kommende Woche haben wir eine stabile Hochdruck-Sommer-Wetterlage mit nachmittäglichen Temperaturen von über 33 Grad. Dennoch muss die reparierte Persenning wieder auf dem Boot montiert werden.
Heute am Sonntag sind Anna und Michael also frühmorgens von Elke auf das Boot motiviert worden.
Wir habe die Persenning, die Batterie und einige Flaschen Mineralwasser mitgenommen.
Der Dino lag friedlich im Wasser, im Hafen war noch nicht viel los. Wir haben alles ins Boot getragen, die Persenning auf dem Steg abgelegt.
Zuerst haben wir noch das Gross ein- und aufgezogen, weil wir das beim letzten Mal aufgrund der fehlenden Persenning im Boot verstaut hatten. Dann konnten wir auch schon los. Es ist schon praktisch, wenn man das Boot nicht zunächst abdecken muss.

Perfekte Verhältnisse zum Baden

Ein perfekt ruhiges Ablegemanöver brachte uns dann bald auf den See. Mit Wind hatten wir nicht gerechnet, wir wollten eigentlich nur raus zum Baden. Aber vor dem Hafen zeigten sich KräuseliWellen und wir beschlossen das Gross hoch zu ziehen. Mit Unterstützung durch den Motor reichte es für 2 Knoten fahrt. Das andere H-Boot hingegen dümplete noch lange unter Segel vor dem Hafen herum.
Weil so schön, setzten wir auch die Fock und freuten uns über allmählich steigenden Geschwindigkeiten. Lange konnten wir mit 3 – 3.5 Knoten fahren. Einmal reichte es auch kurz für 4 Knoten. Vor Rorschach machten wir eine Wende und fuhren am Seezeichen 3 vorbei bis zum Seezeichen 2.
Mit dem Eimer reinigte Anna dann das Oberdeck von den Birkenpollen, die sich angesammelt hatten.

Mittendrin sprang Anna dann „plötzlich“ von Bord nachdem sie die Badeleiter montiert hatte. Als Schwimmanker hielt sie sich dann an der Leiter fest und genoss die perfekten Temperaturen.

Das machte auch Michael an der anschliessend einen Schwumm machten. Mit der Bürste reinigte der das Backbord-Bord von Schmutz und Spinnweben mit Birkenpollen.
Diejenigen, die sich heute nicht gefreut haben sind die Spinnen, die unser Boot bevölkert hatten.
So einige davon mussten heute über Bord.

Am Seezeichen 2 schlief der Wind dann weitgehend ein. Wir machten uns auf den Heimweg. Zunächst unter Segel mit 2 Knoten, anschliessend mit Motorunterstützung auf direkterem Weg.
Bei so wenig (Fahrt)-Wind nervten uns die kleinen Mücken. Sie stachen zwar nicht, liessen aber auch nicht von uns ab.
Das brachte uns vielmehr dazu, unseren Rückweg zu beschleunigen. Die Segel wurden geborgen, der Motor auf Reisegeschwindigkeit von 3.5 Knoten gebracht und der direkte Weg zurück in den Hafen gewählt.

Nach einem perfekten Anlegemanöver in die Box haben wir aufgeräumt, ausgeräumt, die Persenning montiert und waren dann gegen 1300 bereit zur Rückfahrt.

Der Hafenmeister Peter fragte noch, warum wir am Ende der Sommersaison noch eine Parkkarte benötigten, händigte uns dieselbe jedoch mit einem freundlichen Grinsen aus.

Schön war der Tag. Gut sind wir gefahren.