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2023-05-29 Segeln bei Bise

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Wir hatte gestern die Persenning mitgenommen, um sie auf der Terrasse zu reinigen. Das bedeutet aber auch, dass wir heute noch einmal nach Staad müssen, um das Boot mit den gereinigten Persenningen abzudecken. Ausserdem sagt der Wetterbericht schönes Wetter voraus, ab 14 Uhr soll dann sogar die Biese auffrischen.

Gesagt – getan. Um 13 Uhr fährt Michael los, ist um 14 Uhr am Boot. Der Hafen ist relativ leer. Schnell sind die Sachen aufs Boot getragen. Die Batterie vorerst einmal ins Vorschiff gestellt. Es ist zu warm um diese heute einzubauen.

Schnell ist der Motor montiert, das Boot parat zum Auslaufen. Draussen auf dem See finde ich moderaten Wind mit 2-3 bft und aber auch eine deutliche Welle. Es braucht schon etwas mehr Watt am Elektromotor, um uns auf den See zu schieben. Sobald die Fock ausgerollt ist, zieht das Boot aber alleine.

Auch das Gross ist schnell gesetzt. Der Motor kann abgestellt und heraufgeholt werden. Und der Dino beschleunigt auf stabile 5-6 Knoten. Mit halben Wind laufe ich in Richtung Arbon. In den hohen Wellen schaukelt das Boot aber ständig. Härte an den Wind mag ich kaum, weil keine Segellatten im Gross sind. Dass müssen wir beim nächsten Mal noch nachholen.

2 x segle ich am Ufer vor Rorschach entlang, wende und fahre den gleichen Kkurs wieder zurück. Der Dino läuft toll, nur mir ist mit der Schaukelei nicht ganz wohl. Nach fast 2 Stunden ist es dann genug, ich entschiede vor den Hafen von Staad zu segeln. Dort stelle ich den Dino in den Wind.

Die Fock lässt sich relativ gut aufrollen. Aber das Gross macht bei dem Wellengang und dem Geschaukel doch einige Mühe. Das nächste Mal lasse ich der Motor zuerst herunter, damit er das Boot stabiler gegen den Wind halten kann. Ich entschliesse mich, das Gross einfach in den Niedergang herunter zu lassen, zurre es dort mit einer Leine fest und fahre dann unter Motor die kurze Strecke zurück in den Hafen.

Dort in der ruhigen Box ist es alleine schon schwer genug, das Gross sauber auf dem Baum abzulegen. Aber irgendwie gelingt mir das dann doch noch.
Ich lasse mir Zeit beim Aufräumen und decke das Boot dann mit der gereinigten Persenning wieder ordnungsgemäss ab.

Die Persenning vom Grossegel nehme ich zur Reinigung mit nach Embrach.

Auf der Rückfahrt kaufe ich in Altenrhein im Kebab-House zwei Döner. Einen davon esse ich oben beim neu entdeckten Autobahnparkplatz hoch über dem Bodensee. Dort steht der Tisch im Schatten, es schön kühl, relativ ruhig und damit ist es ein guter Platz für eine Verpflegungspause.