Endlich mal wieder Zeit für das Hobby Segeln. Heute am Pfingstsonntag sind Elke und Michael zum Boot gefahren. Es sollte Bise haben. Aber davon haben wir nicht viel gemerkt.
Zunächst muss ich vorausschicken, dass wir das Boot seit dem Einwassern im Jahr 2022 nicht wieder betreten haben.
Also wurde es Zeit, mal wieder nach dem Rechte zu sehen und aller zu Putzen und auf Vordermann zu bringen.
Wider Erwarten sah das Boot gar nicht so schlecht aus. Die Persenning hatte sich immer wieder sauber geregnet. An der Steuerbordseite war die Festmacherleine ca. 30 cm unterhalb des Wasserspiegels befestigt.
Und auf dem Boot lagen Birkenpollen. Neben den vielen Spinnen, die es sich auf unserem Boot bequem gemacht hatten.
Wir haben die Persenning abgemacht und ins Auto geladen. Zu Hause wurde sie dann am Abend auf der Terrasse mit einer Wurzelbürste und Seifenlauge gereinigt. Es hatten sich an den Rändern, die immer im / am Wasser hängen, grüne Ablagerungen gebildet, die weggebürstet werden mussten.
Dann nahm Elke den Schlauch vom Steg und spritzte das gesamte Boot sauber. So war es dann doch schnell gereinigt. Viel schrubben mussten wir eigentlich nicht.
Nur rund um die Beschläge kommt in den nächsten Tagen dann mal die Zahnbürste zum Einsatz.
Der Akku vom Torqueedo hatte auch das ganze Jahr auf dem Boot gelegen. Er zeigte aber noch ganze 93% Kapazität. Hatte also in dem Jahr nicht viel durch Selbstentladung verloren.
Wir kontrollierten, dass sich die Fock korrekt ab und aufrollen lies. Das war wie immer ein wenig „Kampf“ aber letztendlich haben wir es dann doch geschafft.
Das Boot war parat, das Wetter schön, etwas Wind hatte es auch. Also zog es uns aufs Wasser.
Der Motor schob uns aus der Hafengasse auf den See. Draussen setzten wir als erstes die Fock. Und zogen dann das Gross hinauf. Der Dino beschleunigte auf 3 Knoten und wir genossen den ersten Segelausflug. Elke segelte hoch am Wind an einem dümpelnden Segelschulboot vorbei, Michael sorgte für die korrekte Segelform und räumte alle Seile auf.
Leider lies der Wind nach und wir beschlossen nach ca. 1 Stunde doch wieder in Richtung Staad zurück zu fahren. Der Motor unterstütze uns dabei. Wir räumten auf, verstauten die Segel und machten das Boot klar.
Im Hafen war es dann nur noch eine schnelle Sache, den Motor abzubauen, die Batterie vom Schiff zu tragen (wir hatte die Batterie in 2022 noch gar nicht ins Vorschiff eingebaut). Weil wir die Persenninge alle 3 mit nach Hause genommen hatte, brauchten wir das Boot nur noch abschliessen und machten uns auf den Weg zurück nach Embrach.